Archiv 2010

Die Rolex und der zeitlose Beckenboden

19. August 2010 | Eine Hauseinweihungsparty. Angenehme, kultivierte Menschen. Die meisten spielen Golf. Einige privatisieren. Manche tun beides.

Weisswein, Prosecco, Wasser, Orangensaft und leckere Häppchen.

„Sie sind doch so gesund“, sagt die Gastgeberin, reich geschieden und Künstlerin. „Hier habe ich Karotten für Sie.“

Das fängt ja gut an. „Sie sind doch so gesund“, soll wohl heißen: Sie stehen im Ruf, genußfeindlich zu sein.

Ich nehme dankend das Glas mit dem kühlen Weißwein an. Und meine ein kleines Seufzen der Erleichterung zu vernehmen, so in der Art, „ach, die ist ja gar nicht so schlimm“.

Die Schachtel mit dem Orangensaft wird diskret hinter das Sofa versteckt. War wohl für mich gedacht.

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Grund zum Feiern: 12 Jahre CANTIENICA AG

Ein Unternehmen gründen, um die Anatomie zu erforschen – und das ohne Netz und doppelten Boden – das braucht schon eine gehörige Portion Mut. Den Schneid hatte Benita Cantieni, als sie vor 12 Jahren die Gesundheitsbranche mit einer neuen Marke herausforderte. Sie suchte, probierte, studierte, recherchierte, trainierte und forschte. Unter Einsatz aller Mittel. Und genoss zunächst einfach den Erfolg an sich selbst. Zum ersten Mal im Leben schmerzfrei! Spass haben am Laufen!

Gute Ausstrahlung wirkt ansteckend. Sie spürte, wie gross das Interesse ist, wie enorm der Bedarf an anwendbarem Wissen. Viele Menschen sind sich ihrer Eigenverantwortung für ihr Befinden wohl bewusst. Und kriegen bei Fachärzten Schmerztabletten, Operationen, Massagen, Pflästerchen auf die Symptome, statt das Werkzeug zur Selbsthilfe. Zum Glück gibt es diese Alternative. Danke, Benita Cantieni!

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