CANTIENICA®-Glossar für Einsteiger/innen

CANTIENICA® Körper in Evolution ist ein erfahrungsanatomisches Trainingskonzept. Es wurde 1997 von Benita Cantieni begründet und wird kontinuierlich weiterentwickelt, um neue Erkenntnisse und Erfahrungen zu integrieren. In Europa arbeiten rund 350 offizielle CANTIENICA®-Lizenznehmer/innen mit dem Erfolgskonzept gegen Fehlhaltungen aller Art. Die „Anleitung zur Selbstheilung“ erklärt Laien, wie ihr Körper funktioniert, was ihrem Bewegungsskelett guttut, was es krank macht.

Durch das Verstehen der Abläufe entsteht eine Wahrnehmung für sich selbst, für die eigene Haltung, für die Bewegungen im Alltag. Dieses Spüren und Verstehen ermöglicht es, Schmerzen in Gelenken, Beschwerden in Faszien, Bändern, Sehnen, Muskeln durch blitzschnelle, bewusste Veränderung der Haltung oder Bewegung auf der Stelle zu mildern und durch regelmäßiges Training dauerhaft zu beseitigen.

Wer mit der CANTIENICA®-Methode lebt, versteht Schmerzen wieder als das, was sie sind, nämlich die Sprache des Körpers, seine Art, uns zu sagen: „Es gefällt mir nicht, was du da mit mir machst“. Wer diese Sprache ernst nimmt, kann augenblicklich wieder richten, was durch eine ungeschickte Bewegung oder eine saloppe Haltung in den Schmerz kam.

Hier sind die Prinzipien, die Ihnen helfen, die Logik hinter den Übungen in diesem Programm zu verstehen.

Das Becken

 

Für gesunde Hüftgelenke, eine sanft gestreckte Wirbelsäule und den optimal ausgerichteten Thorax ist ein anatomisch korrekt ausgerichtetes Becken erforderlich. Das bewegliche und flexible Becken unterstützt und entlastet alle wichtigen Gelenke des Unterkörpers: die Sprunggelenke, die Knie, die Hüften, die Kreuzbeingelenke, die Lendenwirbel. Das menschliche Becken besteht aus zwei identischen Hälften, die individuell mobilisiert und vertikal bewegt werden können. Die meisten Verformungen des Beckens beruhen darauf, dass diese symmetrische Bewegung verkümmert ist.

Das perfekte menschliche Becken ist V-förmig: oben breit, unten schmal, wie ein Trichter. Dadurch bleibt genügend Platz für die Organe des Bauches. Bei unachtsamem Gebrauch des Körpers verliert das Becken diese Form im Laufe der Jahre und erweitert sich nach unten, wird nach oben enger, der Trichter wird umgedreht. In schweren Fällen bildet das Becken alter Menschen ein A statt eines V und erzeugt so eine Reihe von Gesundheitsproblemen wie Hämorrhoiden, Inkontinenz, Gelenkarthrose, Organsenkung, Oberschenkelfrakturen etc.. Ursache für diese Verformungen ist fast immer die Atrophie der Beckenbodenmuskulatur.

Der Beckenboden

 

Der Beckenboden ist ein trampolinähnlicher Muskelteppich. Als die menschliche Spezies beschloss, sich auf zwei Beine aufzurichten, musste die Wand des Bauches zu einer tragfähigen Basis, einem Boden, werden, der das Gewicht des Rumpfes hält. Die Natur löste diese Herausforderung hervorragend und wob einen daumendicken Teppich aus mindestens drei Muskelschichten.

Das Zentrum der einzelnen Schichten ist der Damm (Perineum), bei der Frau zwischen Scheide und Anus, beim Mann zwischen dem Ende des Hodensackes und dem Anus.

Pulse, pulsieren

 

Die exakte Positionierung für die Übungen bringt Ihren Körper in einen dreidimensionalen Modus und kopiert so die Gesetze der menschlichen Natur. Die Bewegungen in diesen 3-D-Positionen sind winzig, konzentriert, präzise, so klein, dass Cantieni sich dafür entschieden hat, das Wort "Puls" zu verwenden. Arbeiten Sie in Ihrem "Puls", langsam und präzise, und Ihr Körper wird Ihnen sagen, was gut für Sie ist. Denken Sie daran: Sie sind die Autorität für sich selbst; diese anatomisch sicheren und therapeutisch präzisen Übungen werden Sie zu einem neuen Körpergefühl führen.

Das weibliche Becken

Das Becken besteht aus drei Knochen: Die beiden Beckenschaufeln bilden die Seitenwände, im Rücken werden sie beidseitig durch Gelenke mit dem Kreuzbein verbunden. Vorne sind die Beckenschaufeln durch die sogenannte Symphyse verbunden, einer gallertartigen Verbindung, die den großen Bewegungsumfang des Beckens ermöglicht.

Schambein

Die betonte Stelle zeigt die Schambeinknochen (Os pubis), verbunden durch die Schambeinfuge (Symphyse)

Das Schambein bezeichnet die vordere Wand des knöchernen Beckens, es lässt sich unter dem Schamhaar gut ertasten. Die Knochen der linken und der rechten Beckenschaufel werden von der Symphyse zusammengehalten. Bei vielen Übungen dienen das Schambein und der Unterrand des Schambeines als zusätzliche Referenzpunkte für die Aufrichtung des Beckens, meistens zusammen mit dem Steißbein.

Die mittlere Beckenbodenschicht

Links: Die weibliche mittlere Schicht. Rechts: Die männliche Version (Musculi Transversus Perinei Profundus, Transversus Perinei Superficialis)

Die zweite, mittlere Beckenbodenschicht erstreckt sich von einem Hüftgelenk zum anderen, vom Schambein zum Damm, wie ein Dreieck. Diese Schicht spielt eine wichtige Rolle für die Aufrichtung und den aufrechten Kreuzgang. Die Vernetzung mit den Hüftmuskeln (Musculi Piriformis, Gemelli Quadratus Femoris) ermöglicht die Rotation der Beckenhälften und schützt die Hüftgelenke vor Abrieb.

Die Muskelschichten des Beckenbodens

Der Levator ani ist der stärkste Teil des Beckenbodens – und der wichtigste im CANTIENICA®-Trainingskonzept. Jedes Mal, wenn die Beschreibung Sie anweist, die Sitzbeinknochen oder die Hüftpfannen zusammen oder näher an die Mitte zu ziehen, aktivieren Sie diese große und starke innere Muskelschicht. "Wie ein Zwischenstockwerk in einem Hochhaus", sagt Cantieni, "sie ist die zentrale Stütze im menschlichen Hochhaus." 

Kronenpunkt

Auf einer perfekt ausgerichteten Wirbelsäule schwebt der Kopf frei.

Der Scheitelpunkt oder Kronenpunkt zeigt die Oberseite Ihres Kopfes an. Wann immer gesagt wird, "den Kronenpunkt zur Decke oder zum Himmel strecken", ist es eine Einladung zum Dehnen, um auf die volle Höhe zu wachsen.

Zwerchfell – Diaphragma

Das Zwerchfell von unten betrachtet: Seitlich die Längsmuskeln. Das Weiße im Inneren ist eine Sehnenplatte. Wird der Körper beim Einatmen aufgespannt, in die Länge gedehnt, so ziehen die seitlichen Muskeln die unteren Rippen zusammen, ähnlich wie sich die Sitzbeinhöcker durch den Levator Ani schmäler stellen. Oben weitet sich das Zwerchfell wie ein Gleitschirm, der Brustkorb dehnt sich seitlich aus, das Lungenfell dehnt sich ebenfalls, der Atem kann sich gleichmäßig in den Lungen verteilen, bis in die Spitzen.

Wie eine Giebelkuppel spannt sich das Zwerchfell innerhalb der Rippen auf. Es ist eine sehr dehnbare, elastische Muskel-Sehnenplatte. Diese Muskel-Sehnenplatte bewegt sich beim Atmen, dehnt die Rippen aus, so dass sich die Lungen im Lungenfell mit Luft füllen und seitlich ausdehnen können.

 

In der CANTIENICA®-Methode ist das Zwerchfell so wichtig wie der Levator ani: Es ist das zweite wichtige Zwischenstockwerk im Wolkenkratzer aus Knochen. Es bildet den Abschluss des Brustkorbes, federt den Druck beim Husten, Lachen und Niesen ab und schützt so vor Inkontinenz. Entscheidend ist, dass sich das Zwerchfell bei jedem Einatmen radial (nach oben und elliptisch zu allen Seiten) wie eine Kuppel ausdehnt. Das zieht die untersten, fliegenden Rippen an, vergrößert den Innenraum für die oberen Rippen, schafft durch die Ausdehnung zu den Seiten enorm viel Volumen. Die Organe, die über dem Zwerchfell liegen, werden durch die Ausdehnung und Entspannung massiert. Die Organe unter dem Zwerchfell sind geschützt; sie erhalten indes ebenfalls eine „Atemmassage“ durch die aufgespannte, gedehnte Rumpfmuskulatur, die sich mit dem Atemrhythmus leicht kontrahiert und wieder entspannt.

Pulse, pulsieren

Die exakte Positionierung für die Übungen bringt Ihren Körper in einen dreidimensionalen Modus und kopiert so die Gesetze der menschlichen Natur. Die Bewegungen in diesen 3-D-Positionen sind winzig, konzentriert, präzise, so klein, dass Cantieni sich dafür entschieden hat, das Wort "Puls" zu verwenden. Arbeiten Sie in Ihrem "Puls", langsam und präzise, und Ihr Körper wird Ihnen sagen, was gut für Sie ist. Denken Sie daran: Sie sind die Autorität für sich selbst; diese anatomisch sicheren und therapeutisch präzisen Übungen werden Sie zu einem neuen Körpergefühl führen.

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Das männliche Becken

Das männliche Becken ist kompakter, schmaler. 

Steissbein

Der kleine dunkle Schwanz am Ende des Kreuzbeins ist das Steißbein (Coccyx, Os Coccygis)

 

Das Steißbein ist der rudimentäre Schwanz: im Laufe der Evolution des menschlichen Ganges wuchsen fünf winzige Wirbel zum Steißbein zusammen. Das Steißbein ist der vierte Marker für das aus- und aufgerichtete Becken. Zwischen Steißbein und Kreuzbein befindet sich ein kleines Gelenk, das Bewegung und Dehnung zwischen den beiden Knochen ermöglicht, klein, aber genug, um große Schmerzen verursachen zu können.

Die äußere Beckenbodenschicht

Links: Die äußere Schicht des weiblichen Beckenbodens. Rechts: Die männliche Muskulatur (Musculi Puborectalis, Sphincter Ani Externus, Puboperinealis)

Die äußere Schicht bildet eine doppelte Schleife, die sich wie eine Acht um die Körperöffnungen legt; Vagina, Harnröhre, Anus bei Frauen; Samenleiter, Harnröhre, Anus bei Männern.

Die meisten der verbreiteten Beckenbodenübungen zielen (immer noch) darauf ab, diese Schicht zu stärken. Übertrieben angewendet, können diese falsch verstandenen Übungen dem Beckenboden und den Bauchorganen Schaden zufügen. Erpicht auf schnelle Ergebnisse neigen Frauen dazu, die Schamlippen und die Schwell-Schließmuskeln zu stark zusammen zu ziehen. Dabei kippt immer das Becken. Anstatt die Elastizität der Muskeln zu stärken, die Fähigkeit zur Anspannung und zur Entspannung zu trainieren, werden die Schließmuskeln übertrainiert. Übertraining der äußersten Schicht kann bei Frauen zu Verkrampfung am Scheidenausgang führen. Entbindungen werden erschwert, der Geschlechtsverkehr kann zu einem schmerzhaften Unterfangen werden (Vaginismus).

Das Beckenbodentraining in CANTIENICA® Körper in Evolution konzentriert sich auf die innere Schicht, den Levator ani, und lässt diese äußerste sensible Schicht geschmeidig und entspannt. Bei Männern verhindert ein kraftvoller Levator ani die Vergrößerung der Prostata. Alle Geschlechter lernen, die Schließmuskeln situationsangepasst einzusetzen. Das schützt auch vor der Entstehung von Hämorrhoiden und verschafft sofort Erleichterung, falls die Hämorrhoiden schon vorhanden sind.

Der Levator ani

Stellen Sie sich die innerste Schicht als eine Schale für Ihre Organe vor (Musculi Puborectalis, Pubococcygeus, Coccygeus, Iliococcygeus, Levator anii)

Die innerste Schicht ist der eigentliche Beckenboden. Er bildet eine flexible Schale für die Organe und schützt die Beckengelenke. Kraft und flexible Beweglichkeit im Levator ani sind das Ziel des CANTIENICA®-Trainings. Die eigentliche innere Beckenbodenschicht breitet sich fächerartig vom Schambein zum Steißbein, von Hüftgelenk zu Hüftgelenk aus. Am Damm verbindet sie sich mit den anderen beiden Schichten und macht den Beckenboden zu einem Kraftpaket.

Thorax, Brustbein

Diese Abbildung symbolisiert das perfekte Zusammenspiel von Becken und Brust, Beckenboden und Zwerchfell. Links: Das Becken neigt sich nach hinten, von den Sitzknochen aus gesehen, kippt die Brust nach oben. Mitte: Das häufigste Muster, das Becken neigt sich nach vorne, der Brustkorb fällt nach vorne. Die Wirbelsäule rundet sich. Richtig: Die ideale Ausrichtung, die auf Sie mit diesem Trainingsprogramm wartet.

Becken und Brustkorb interagieren. Wenn das eine gekippt ist, wirkt das andere entsprechend entgegen. Die CANTIENICA®-Methode vermittelt die ideale Positionierung von Becken und Zwerchfell: übereinander. Die Architektur der Knochen wird durch die Skelettmuskulatur gewährleistet. Chronische Schmerzen im Nacken, in den Schultern, chronische Kopfschmerzen und Migräne sind ein sicheres Zeichen, dass Ihre Haltung einer Optimierung bedarf.

Schultergelenk

Ein stilisierter Torso mit perfekt gesetzten Schulterblättern und Schlüsselbeinen. Dies gibt den Schultern und Armen die volle Freiheit und Leichtigkeit, sich zu bewegen.

Einige Übungen laden Sie ein, die Ellbogen zur Seite oder nach unten zu ziehen, die Armknochen lang zu denken, bevor Sie mit der eigentlichen Stärkung oder Dehnung der Muskeln beginnen. Ziel dieser Anleitung ist die Befreiung des Schultergelenks, wodurch ein Spielraum zwischen der Kugel des Oberarms und dem Schulterdach geschaffen wird. Diese Haltungsanpassung bietet Linderung bei vielen chronischen Schmerzen und Beschwerden –bis zu Tennisarm, Frozen Shoulder, Karpaltunnel Syndrom, Tinnitus u.v.m.

Lust zum Ausprobieren?

Im "12-Minuten-Workout für den Alltag" zeigt Benita Cantieni einige effektive Übungen für die gute, aufrechte Haltung. 

Schliessen Sie Freundschaft mit der Schwerkraft! Sie ist der Garant für gute Haltung! Auf die Quantität kommt es nicht an, die Qualität der Bewegung ist entscheidend. Was gemeint ist, werden Sie merken, wenn Sie mitmachen. Die Übungen sind sanft und sicher, aber auch anstrengend für Körper und Geist. Durch die feinen Nuancen und das spezielle Vokabular ist Konzentration gefordert. Im Gegenzug lernen Sie eine ungeahnte Entspannung im Körper kennen. Lassen Sie sich auf das Experiment ein, es lohnt sich... Das Kurzworkout wird Ihnen offeriert von sinnsucher.de

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Sitzbeinhöcker

Die beiden „Halbringknochen“ am unteren Ende des Beckens werden Sitzbeinhöcker genannt. (Tuber Ischiadicum, Os Ischii)

Der untere Rand der Beckenschaufel bildet einen Höcker, der Sitzbeinhöcker genannt wird. Auf diesen beiden Sitzbeinhöckern sitzen wir idealerweise, genau in der Mitte der horizontalen Hautfalte des Gesäßes. CANTIENICA® Körper in Evolution nutzt die beiden Höcker als Navigationspunkte, um die eigentliche innerste Schicht der Beckenbodenmuskulatur zu aktivieren (siehe Beckenbodenmuskelschichten). Wann immer es in der Anweisung heißt "Sitzbeinhöcker zusammenziehen" oder "den rechten Sitzbeinhöcker in Richtung Schambein schielen lassen", wird der Levator ani aktiviert, der größte und wichtigste Teil des Beckenbodens.

Kreuzbein

Hier sehen Sie "den größten Wirbel", das Kreuzbein, von hinten (Os Sacrum). Am unteren Ende befindet sich das Steißbein.

Das Kreuzbein, ein breiter Knochen, der aus fünf zusammengewachsenen Wirbeln besteht, befindet sich zwischen dem Steißbein und dem letzten Lendenwirbel. An den Seitenrändern dieses Knochens befinden sich fünf Öffnungen für Nerven, die Hüften, Gelenke, Beine und Füße versorgen. Zwei lose Gelenke (Amphiarthrosis), die von Bändern gehalten werden, verbinden das Kreuzbein mit den großen Hüftknochen. Dies macht das Becken zu einem sehr geschmeidigen und flexiblen Gefüge. Die beiden Hälften dieser Beckenkonstruktion können mit den Beckenbodenmuskeln gezielt bewegt werden.

CANTIENICA® Körper in Evolution sieht das Kreuzbein als untersten, größten Wirbel und richtet ihn mit der Wirbelsäule in Richtung Kronenpunkt aus.

Steissbein

Der kleine dunkle Schwanz am Ende des Kreuzbeins ist das Steißbein (Coccyx, Os Coccygis)

 

Das Steißbein ist der rudimentäre Schwanz: im Laufe der Evolution des menschlichen Ganges wuchsen fünf winzige Wirbel zum Steißbein zusammen. Das Steißbein ist der vierte Marker für das aus- und aufgerichtete Becken. Zwischen Steißbein und Kreuzbein befindet sich ein kleines Gelenk, das Bewegung und Dehnung zwischen den beiden Knochen ermöglicht, klein, aber genug, um große Schmerzen verursachen zu können.

Dehnung der Wirbelsäule

So wie rechts sieht eine ausgerichtete, aufrechte Wirbelsäule aus. Auf diese Weise werden Kinder geboren. Erwachsene müssen es lernen.

Das Power-Becken ist eine solide Grundlage für die Dehnung und Ausrichtung der Wirbelsäule. Diese Wirbelsäulenstreckung ist die Grundlage aller CANTIENICA®-Übungen und schafft Platz für die Wirbel, die Bandscheiben, die Öffnungen für die Nerven und das Rückenmark. Die aufgespannte Wirbelsäule hat die Fähigkeit, die gesamte Haltung zu verändern und neu zu programmieren. Beachten Sie die Nebenwirkungen: Die Aufspannung kann dazu führen, dass Sie einen oder mehrere Zentimeter wachsen. Die Wirbelsäulendehnung ist zusammen mit dem Power-Becken Ihre Versicherung gegen Haltungs- und Gelenkschäden.

Vernetzung

Ein Überblick über die autochthone Muskulatur und den Multifidus: Das perfekte Setup für eine gesunde Wirbelsäule bis zu einem Alter von 100 Jahren.

 

CANTIENICA® Körper in Evolution verbindet die Skelettmuskulatur zu einem feingliedrigen, starken, flexiblen, schützenden Netzwerk aus Knochen, Faszien, Muskeln, Sehnen und Bändern. Eine wichtige Rolle in diesem physikalischen Universum spielen die sogenannten autochthonen Muskeln, etwa 200 kleine Muskeln, die die Wirbel miteinander und mit den oberflächlichen Muskeln der Wirbelsäule und des Rückens verbinden. Diese meist vernachlässigte autochthone Muskulatur kann trainiert werden, um automatisch zu funktionieren und so die Wirbelsäule im Alltag zu schützen. Diese Vernetzung der Skelettmuskulatur bietet die Grundlage für die Stabilisierung von Skoliosen, Arthrosen, Beckenschiefständen und anderen verbreiteten Haltungsschäden.

Die Füße flex

Die natürliche Position des Fußes ist eine entspannte Flexposition.

 

Um die Muskeln in den idealen Proportionen zu den Knochen und deren Stellung zu trainieren, laden die Übungen dazu ein, auf die Achse der Beine zu achten: Füße, Knie und Hüftgelenke sind immer in einer anatomisch sinnvollen Linie. Die Füße sind immer in leichter V-Stellung und fast immer geflext: Unterschenkel zu Fuß in einem 90°-Winkel. In dieser Position wird die Verbindung zwischen Fuß-, Fersen- und Beckenbodenmuskulatur aktiviert, alle Muskeln der Beine arbeiten zusammen, man erhält die Kraft, aber nicht die Muskelpakete. Gestreckte Zehen schneiden diese Verbindung ab und legen den Schwerpunkt des Trainings auf die Vorderseite der Oberschenkel, wodurch sich sperrige Muskeln aufbauen.

Bereit für mehr?

Benita Cantieni hat mit ihrem Team einige Videos gedreht, damit Menschen, die jetzt nicht ins CANTIENICA®-Studio können, zuhause trainieren können. Abwechslung ist wichtig, der Körper soll nicht in Routinen verfallen. Damit Ihre Muskeln und Ihr Geist sich nicht langweilen, gibt es verschiedene Choreografien, die angegebenen Themen sind nicht wirklich relevant. Jede Übung ist ein Ganzkörpergeschehen, weil ja alles mit allem zusammenhängt. Wir freuen uns, wenn Sie uns Feedback geben, Besser geht immer. Videos on demand >

CANTIENICA AG

Seefeldstrasse 215

8008 Zürich

​T: +41 44 388 72 72 

E: office@cantienica.com

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